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Die Berge des Taunus sind geologisch sehr viel älter als die Alpen und dementsprechend sind Gipfel und obere Gesteinsschichten verwittert und abgetragen. Aber an einigen Stellen trotzten besonders harte Gesteine der Verwitterung und formten beeindruckende Felsgebilde. Je nach Lage bestehen sie aus hellem bis weißem Quarz, wie die Felsen bei Eschbach, aus hellbraunem Taunusquarzit oder aus dunklem oder grünen Schiefer, wie z.B. die Felsgruppe auf dem Rossert bei Eppenhain. Frühe Fotos von Wanderungen des Taunusklubs zeigen Wandergruppen sehr häufig vor solchen Felsen. Sie waren für die Menschen sehr beeindruckend, denn die Alpen kannten nur sehr wenige.

Bitte unbedingt auf ausgewiesene Naturschutzgebiete achten, denn hier ist u.a. Kletterei mit Seil und Haken zu unterlassen.

Brunhildisfelsen

Auf dem Plateau des Großen Feldbergs (878 m) liegt am Nordrand der Brunhildisfelsen. Er wird bereits 1043 in einer Urkunde erwähnt. Auf wen der Name zurückgeht, ist allerdings nicht genau geklärt. Der Quarzitfelsen dient vielen Wanderern und vor allem Wandergruppen als eindrucksvoller Fotohintergrund. Bänke mit Tischen in unmittelbarer Nachbarschaft laden zu einer Rast ein.

Den Brunhildisfelsen findet man auch, wenn man unserem Freizeittipp Nr.4 oder unserem Freizeittipp Nr.12 folgt.



Säunickels Kleiderschrank

Am Nordhang des Gaulskopfes liegt eine Felsgruppe mit dem eindrucksvollen Namen "Säunickels Kleiderschrank". Der Name geht zurück auf eine Begebenheit aus dem Dreißigjährigen Krieg, genau nachzulesen auf einer Tafel an den Felsen. Ausgagspunkt: z.B. Friedrichsdorf Bahnhof, Markierung "Schwarzer Punkt", 3-4 km.

Zacken

Diese bizarre Felsformation trägt zurecht ihren Namen. Von dort hat man schöne Ausblicke in das naheliegende Emstal und Richtung Oberems. Ausgangspunkt kann der Parkplatz am"Roten Kreuz" oder Parkplatz "Weilsberg", 1 - 2 km südlich von Niederreifenberg sein. Markierte Wege, z. B. "Schwarzer Balken" führen nach ca. 1 km zum Ziel, dem Zacken (640m). Von beiden Ausgangspunkt aus lassen sich auch einige sehr schöne Rundwanderungen durchführen. Der Zacken oder Beilstein, wie er früher genannt wurde, gehört zu den ersten Wanderzielen im Taunus, zu denen Wege mit Hinweisschildern führten.

 



Eschbacher Klippen

Gut zu erreichen vom gleichnamigen Parkplatz aus, am Ortsende von Eschbach bei Usingen. Der mächtige Kletterfels ist die überirdische Fortsetzung einer langen Quarzader quer durch den Taunus, die nahe bei Usingen unterirdisch verläuft und dort bis vor einigen Jahrzehhnten bergmännisch zur Quarzgewinnung abgebaut wurde.

Die Felsformationen setzen sich auf der gegenüberliegenden Seite der Straße, kurz hinter dem Parkplatz, fort.




Kocherfels

Zwischen Kronberg und Falkenstein liegt eine felsige Bergkuppe, der Kocherfels. Man findet dort Grünschiefer, der früher an vielen Stellen abgebaut wurde und als Baumaterial bis nach Frankfurt beliebt war. Ein Pfad, Markierung "Schwarzer Ring", führt vom Debusweg in Falkenstein aus durch die Felsgruppen zu einem Aussichtspunkt.

Marmorstein

Die Felsgruppe erreicht man vom Sandplacken über den Wanderweg "rotes Kreuz". Nach ca. zwei km hält man sich Richtung Herzberg. Das Gestein besteht im Gegensatz zu dem Namen nicht aus Marmor, sondern aus dem im Taunus üblichen Quarzit.

Den Marmorstein findet man auch, wenn man unserem Freizeittipp Nr.5 folgt.

Hauburgstein

Rund um Kronberg und durch Falkenstein führt die Markierung "Schwarzer Punkt". An diesem Weg liegt, in der Nähe des Hühnerbergs, der 10 Meter hohe Hauburgstein. Um ihn zu besuchen kann man vom Kronberger Freibad aus starten oder man sucht sich nach der Wanderkarte einen Ausgangspunkt, z.B. die S-Bahnstation in Kronberg.

Hirschsteinfelsen

Ein Wanderweg, Markierung "Schwarzes Rechteck mit Spitze", verbindet Hundstadt bei Grävenwiesbach und Wilhelmsdorf. Etwa auf halbem Weg zwischen beiden Orten, in der Nähe einer alte Eisenbahntrasse, biegt ein befestigter Weg rechts, wenn man von Wilhelmsdorf kommt, ab. Nach etwa 200m ist die Felsgruppe sichtbar.

Wieger Felsen

Ein Wahrzeichen von Schmitten, benannt nach einem Frankfurter Arzt, der im 19. Jahrhundert Schmitten als Luftkurort angepriesen hat. Daraufhin entstanden renommierte Gasthöfe und Hotels, z.B. der Gasthof Ochs, der als einer der ersten Gasthöfe im Taunus eine Gartenterasse eröffnete, und der heute noch als "Kurhaus Ochs" ansässig ist. Zu erreichen ist der Fels von der Kirche in Schmitten aus über die Markierung "Schwarzes Rechteck mit Spitze", 500 m in Richtung Dorfweil.

Den Wieger Felsen findet man auch, wenn man unserem Freizeittipp Nr.7 folgt.

Weiße Mauer

Von der Straße von Oberursel auf den Feldberg sieht die Weiße Mauer  wie ein großer Steinbruch aus. Aber falsch, es handelt sich um ein in der Eiszeit entstandenes Felsenmeer. Die Steinhalden erreicht man gut vom Fuchstanz aus, Markierung "Gelber Balken", oder über einen befestigten Weg, der durch die Ringwälle der Altenhöfe führt. Den Zugang sollte man von Süden wählen, denn von Norden her wird es steil! Bitte Naturschutz beachten und nicht ohne Wanderkarte starten und Zeit für das Suchen einkalkulieren.

Die Weiße Mauer findet man auch, wenn man unserem Freizeittipp Nr.4 folgt.