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Zu den Besonderheiten des Baumbestandes im Taunus zählen die Edelkastanienwälder. Ob die Römer die Bäume einführten oder Mönche im frühen Mittelater ist nicht bekannt. Die Früchte bedeuteten ein wichtiges Nahrungs mittel für die Anwohner und sie waren ein  Verkaufsgut. Goethe bezog sie in Weimar aus Kronberg.

Bei den Auseinandersetzungen der Burgherren untereinander oder mit anderen Landesherren gehörte es zu den Kampfmaßnahmen, dem Gegner die Kastanienbäume zu „schälen“, d.h. die Rinde abzulösen, wodurch sie abstarben.

 

Johanniswald und Rentbachtal

Zwischen Königstein und Neuenhain bestehen große Teile des Waldes  nicht, wie gewohnt, aus Buchen oder Fichten, sondern aus Edelkastanien. Sie wurden im 19. Jahrhundert von  Bauern gepflanzt, um die Kastanien nach Frankfurt zu verkaufen. Durch den Mammolshainer Wald führt der mit dem „Andreaskreuz“ markierte Ochsenweg, Beginn einer Wanderung in Königstein oder Bad Soden.

Ein weiterer „Wald“ mit Edelkastanien hat sich in vielen Jahrzehnten im Rentbachtal vom Kronberger Friedhof Thalerfeld bis hin zum Opelzoo entwickelt.

 

Exoten am Forellengut bei Bad Homburg

Etwa zwei km westlich von  Oberstedten erreicht man den Parkplatz „ Forellengut“. Von dort geht es vorbei an einer ausgedehnten Tuja-Baumgruppe, 1888 gepflanzt, nach wenigen Metern zum Wanderweg „rotes Kreuz“. Nun geht es nach rechts und nach 500 m  trifft man  auf das Krausbäumchen , eine sehr seltene Rotbuchenform. Wieder auf dem gleichen Weg zurück Richtung Hohemark: nach ca. 1,5 km auf dem Weg mit der Markierung „rotes Kreuz“  biegt man links ab, Markierung „roter Balken“. Nach ca. 1 km erreicht man das Frankfurter Forsthaus und zwei herrliche Mammutbäume, mit einer Höhe von mehr als 50 m.

Will man die Wegstrecken etwas ausdehnen, dann empfehlen wir: Start an der Hohemark (U-Bahn). Die Markierung  „schwarzer Balken“ führt durch die Ringwälle des Heidetränkoppidums über den Goldgrubenfelsen zu den genannten Bäumen.

 

Maleiche (Galgenacker) zwischen Nassau und Singhofen

Etwa 3 km nach Singhofen (B 260) biegt man von der Straße rechts ab, jetzt sind es noch 500 m Richtung Obergutenau. In einer Veröffentlichung vor 100 Jahren schätzte  man ihr Alter auf 600 Jahre; der Umfang des Stammes maß  4,50 m. Damals befürchtete man bereits das Absterben des uralten Baumes, der einst eine Gerichtsstätte mit Galgen markierte.

Süntelbuchen bei Kelkheim

Westlich der Sportanlagen am Reis im Norden von Kelkheim-Hornau findet man 40 Süntelbuchen. Die Bäume sind 50 – 80 Jahre alt. Ihre Wuchsform ist ungewöhnlich: die Äste wachsen schlangenförmig, teils in Zick-Zack-Form. Es ist eines der größten Vorkommens dieser Bäume in Deutschland. Eine weitere Süntelbuche, das „Krausbäumchen“, wächst im Bad Homburger Stadtwald nicht weit vom Forellengut (s. oben).

Dicke Eiche bei Laubach (Eiche an den Wachhecken)

Etwa 500 m nach Laubach, Richtung Grävenwiesbach, biegt man rechts in einen befestigten Weg (Radweg R6) über die Felder in Richtung Wilhelmsdorf ab. Nach 2 km steht man vor der „Dicken Eiche“, Stammumfang 5,50 m. Es ist ein wunderbar gewachsener Baum auf freiem Feld, wie gemacht zum Fotografieren oder Malen.

Linde bei Reinborn

In Waldems-Reinborn ist ein 1000-jährige Linde zu bewundern. Die ev. Gemeinde hat, beginnend an der Linde, einen Meditations - Rundweg angelegt.





Schlosspark und Kuranlagen in Bad Homburg

Der Schlosspark und die Kuranlagen in Bad Homburg gehören zum Schönsten, was die Region an Parks zu bieten hat. Es ist vielleicht sinnvoll, sich vor einem ersten Besuch über die besonderen Sehenswürdigkeiten zu informieren. Wir empfehlen die Rhododendron - Blüte oder eine genaue Besichtigung der alten Bäume. Aber auch die vielen einzigartigen Bauwerke, wie der siamesische Tempel, machen den Besuch dieses Parks zu Erlebnis.

Alter Kurpark Bad Soden

Insgesamt vier Parkanlagen gibt es in Bad Soden. Der alte Kurpark im englischen Stil umgibt das Badehaus. Die sorgsam gefassten Heilquellen und der alte Baumbestand zeigen die lange Tradition des Heilbades. Einen gehölzkundlichen Führer dieser Parkanlagen gab der Taunusklub heraus; er ist über das Internet zu beziehen (s. Shop).

Uralte Linden bei Oberlauken

Oberlauken liegt in einer flachen Senke, 3 km westlich vom Weiltal entfernt. Auf einer Anhöhe errichteten die Dorfbewohner vor einigen hundert Jahren ihre Dorfkapelle. Die Linde an dieser Stelle war damals schon ein stattlicher Baum, der, so vermutet man, zu einer alten Kultstätte gehörte. Irgendwann brach die Linde  in drei einzelne Stämme auseinander und überdauerte so die Jahre. Für einen Besichtigung der Baumgruppe an der Kapelle empfehlen wir eine kleine Wanderung, z.B. aus dem Weiltal von der  Erbismühle oder von Altweilnau aus, Markierung „schwarze Pfeilspitze“.

Kurpark Bad Nauheim

Den Englischen Landschaftpark schuf der besonders in Frankfurt sehr bekannte Gartenbauarchitekt Siesmayer. Weite Achsen und großflächige Seen prägen das Bild. Botanische Raritäten machen den Park zum Naturerlebnis.

Der Kurpark ist Teil der Landesgartenschau 2010.