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Von den Ferien in den Alpen weiß man, dass eine Tageswanderung im Hochgebirge früh beginnt. Das hat seine Ordnung, denn häufig zieht sich der Himmel auch bei guter Wetterlage nachmittags zu. Aber auch im Mittelgebirge sollte man für eine anspruchsvolle Tageswanderung spätestens um 10.00 Uhr in den Schuhen stehen. Unumgänglich: eine einigermaßen aktuelle Wanderkarte, z.B. Maßstab 1 : 25000, d.h. 4 cm auf der Karte entsprechen einem km in der Natur, oder Maßstab 1:50 000. Auch im November oder im Winter ist eine zünftige Tageswanderung ein wunderbares Naturerlebnis. Nur, den ganzen Tag regnen, das sollte es nicht.

Limeserlebnispfad: Rotes Kreuz (Oberreifenberg) - Sandplacken - Saalburg

Hier schlägt das Herz des Taunus. Leider gibt es nur eingeschränkt Möglichkeiten zur Rückfahrt. Rotes Kreuz und Sandplacken erreicht man mit öffentlichen Verkehrsmitteln des RMV . Man kann den Weg auch in zwei Etappen bewältigen . Jede Jahreszeit ist geeignet. An heißen Hochsommertagen erlebt man hier noch angenehme Temperaturen und wenn Schnee liegt, kann man den Winter in all seiner Schönheit erleben. Der Weg führt auf der Höhe ohne allzu große Steigungen. Aber an einigen Stellen ist er steinig , vernünftiges Schuhwerk ist also angebracht. Kennzeichnung „Limesturm“. Siehe auch Abschnitt „Wanderwege mit Informationen“.



Ausgangspunkt: Rotes Kreuz


Blick vom Limesweg auf Oberreifenberg und Seelenberg

Von Köppern oder Ockstadt über den Winterstein zur Kapersburg und zurück

Der Weg mit der Markierung“Grüner Punkt“ beginnt am Bahnhof in Köppern bei Friedrichsdorf oder man erreicht ihn im Norden Köpperns, an der Kapersburgstraße. Nach einigen Kilometern wechselt man auf den Weg mit der Kennzeichnung „Gelbes Kreuz“. Dann Winterstein, Markierung erst„Liegendes U“ dann „Pfeilspitze“, Kuhkopf, Kapersburg und Köppern, insgesamt ca 18 km. In der ersten Hälfte , bis zum Winterstein, sind Abkürzungen möglich; von der Kapersburg könnte man einen zusätzlichen Abstecher nach Pfaffenwiesbach (Gastwirtschaften) wagen, aber das sind 6-7 km mehr.

 

Oder: Von Ockstadt bei Friedberg startet man am Ende der Usinger Straße. Nähe Autobahn stellt man das Auto ab. Zuerst folgt man dem Weg mit der Markierung „Roter Punkt“, dann geht es über den Kuhkopf mit einem schönen Rastplatz zur Kapersburg und evtl. nach Pfaffenwiesbach. Zurück empfehlen wir den Weg über die Kaisergrube, Forsthaus Winterstein (zeitweise bewirtschaftet) nach Ockstadt.

Schmitten - Neuweilnau und zurück

Eine schöne Wanderung, mit allem, was der Taunus zu bieten hat, Gehzeit ca. 5 Stunden. Auf geht`s in Schmitten an der Felsenkirche mit der Markierung „Andreaskreuz“ über Treisberg, Altweilnau nach Neuweilnau. Dann mit dem „Schwarzen Punkt“ über Finsterntal und durch das Niedgesbachtal zurück. Wir empfehlen eine Besteigung des Pferdskokpf-Turms und eine Rast in einem der Gasthäuser in Treisberg. Siehe auch unser Freizeittipp Nr.7.

Rund um Kronberg

Wie wäre es mit einem Tagesausflug, der schöne Landschaft, Kultur und Geschichte zusammenfasst? Hierfür empfehlen wir den Schwarzen-Punkt-Weg. Beginn? Warum nicht mit der S-Bahn bis Kronberg fahren? Am Bahnhof geht es los, 15 km und mit viel Abwechslung. Wer gut zu Fuß ist, für den ist ein Abstecher in die Kronberger Altstadt und zur Ruine Falkenstein selbstverständlich. Schönes Wetter sollte es sein.

Von Oberursel nach Schmitten

An der Hohemark geht es los, über den Sandplacken, Pause im Gasthaus oder auf einer Bank, dann abwärts nach Schmitten. Ca 16 km, vielleicht etwas mehr, ca. 460 Höhenmeter sind zu überwinden. Hauptsächlich geht es durch alte Waldbestände, zuerst Markierung „Roter Punkt“, 2 km nach dem Sandplacken „Roter Balken“. Zurück mit dem Bus.

Lahnhöhenweg

Die Schaffung des Lahnhöheweges auf der Taunusseite 1912 war einer der Glanzpunkte der Arbeit des Taunusklubs. Er führt neben, meist jedoch oberhalb der Lahn von Wetzlar nach Lahnstein. Natürlich lohnt es sich, den gesamten Weg zu erwandern.. Für viele beginnt der schönste Abschnitt bei Diez. Als Geübter sollte man es von dort schon bis Laurenburg schaffen. Bis Obernhof sind es 8-9 km weiter. Zurück fährt uns die Bahn. Ein wunderschöner Weg!

Diese und die folgende Wanderung entlang des Lahnhöhenwegs lassen sich zu einer 2-3-Tages-Wanderung verbinden.

Mühlbachtal und Jammertal

Eine der schönsten Wanderungen im Taunus verbindet diese beiden noch sehr naturbelassenen, tief eingeschnittenen Bachläufe: Lahnhöhenweg L vonNassau durch das Mühlbachtal – Singhofen – Jammertal zum Kloster Arnstein bzw. Obernhof. Dann auf dem Europawanderweg E1 an der Lahn entlang zurück nach Nassau, ca. 25 km, d.h.nur für sportliche Wanderer. Mögliche Abkürzung: von Kloster Arnstein/Obernhof nach Nassau mit der Bahn sind es ca. 5 km weniger. Dies ist eine der „klassischen“ Taunuswanderungen.

Weiltalweg

Der Weiltalweg führt vom Roten Kreuz, Oberreifenberg, nach Weilburg, meist recht eben durch das Weiltal, für viele Taunuswanderer das schönste Tal im Taunus. Der Weg wird allerdings sowohl von Radfahrern als auch von Wanderern benutzt. Mit welcher Strecke soll man beginnen? Taunusfreunde sagen: Jeder Meter ist schön. Im Weiltal verkehren Linienbusse, auch und gerade an Wochenenden. Im Sommer befördern sie auch Fahrräder. Für den Anfang empfehlen wir einen Abschnitt in der Gegend um Altweilnau, Rod, Emmertshausen. Siehe auch Wandertipp Nr.1.

Von Königstein auf den Altkönig und evtl. auf den Großen Feldberg

Wir beginnen in Königstein (Wer es nicht weiß: nach Königstein fährt die Hessische Landesbahn von Frankfurt über Höchst) und suchen den Wanderweg, Markierung „Schwarzes X“. Nach einem Rundgang durch Königstein geht es aufwärts nach Falkenstein (Burg mit Ausblick) und dann zum Fuchstanz, immer die gleiche Markierung. Nun ein Abstecher Richtung Altkönig – der Gipfel muss sein – dann abwärts, mit „Grünem Balken“und über den„Arbeiterweg“ nach Falkenstein und Königstein.

Oder besser: vom Altkönig wieder das kurze Stück zum Fuchstanz zurück und weiter mit dem „Schwarzen X“ zum Großen Feldberg. Höhepunkt aller Aussichten im Taunus erlebt man hier vom Turm des Taunusklubs. Der Bus bringt uns nach Königstein (über Fahrplan zuvor informieren!) zurück.

Nach Gemünden

Los geht’s unterhalb von Neuweilnau vom Parkplatz Schnepfenbachtal am Minigolfplatz. Immer mit dem „Gelben Balken“ aus dem Weiltal heraus, über den „Weiltalblick“ nach Gemünden, einer kleinen Geemeinde mit altbewährter Gastronomie. Für den Rückweg empfehlen wir den „Schwarzen Punkt“ ins Weiltal dann mit dem „Schwarzen Kreuz“ zurück. Typische Hintertaunus-Landschaft.

Und zusätzlich der Tipp des Hauptwegewarts des Taunusklubs: Rod an der Weil

Die empfohlene Strecke führt über markierte Wege mit verschiedenen Zeichen von Rod nach Hasselbach dann zum Eichelbacher Hof (Gasthaus, Öffnungszeiten

beachten, Nassauischer Gutshof), zum Naturschutzgebiet „Riedelbacher Heide“, 3 km. Dann durch das Schnepfenbachtal nach Neuweilnau, weiter auf der rechten Seite der Weil zum Pfingstberg und dann nach Rod zurück. Dauer etwa 4 Stunden. Nicht ohne Wanderkarte!

Kinder dabei? Dann sollten Sie den Besuch des Vogelparks, u.a. mit seinen vielen Papageien, auf halbem Weg zwischen dem Eichelbacher Hof und Hasselbach, einplanen.

Siehe Freizeittipp Nr.1.