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Bekannt ist der Taunus vor allem durch seinen langgestreckten Kamm, den Hohen Taunus. Einzelne Gipfel treten eher in den Hintergrund aber es gibt sie und es lohnt sich, sie zu besteigen. “Kult“, so würde man heute sagen, war die „Besteigung“ des Großen Feldbergs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, also vor etwa 150 Jahren. Gemeinsame Ausflüge dorthin, auch diejenigen des Taunusklubs, stellten immer ein Ereignis dar. Dies verwundert nicht, denn die heutigen Straßen gab es nicht und Bahnhöfe waren weit entfernt. So ist es auch verständlich , dass der Taunusklub damals – an einem Januarmorgen im Jahre 1868 bei Eis und Schnee – auf dem Feldberggipfel gegründet wurde.

Großer Feldberg, 879 m hoch


Großer Feldberg im Winter


Limes - Spielplatz auf dem Großen Feldberg

Man spürt auf dem höchsten Gipfel des Taunus zu sein. Aussicht rundherum (insbesondere vom Turm des Taunusklubs), Gastronomie, bekannte Felsformationen, z.B. der Brunhildisfelsen, ein großer , neu hergerichteter Spielplatz aber auch parkende Autos und an schönen Tagen viele Besucher. Hier oben kann man echten Winter erleben. Der Taunusklub wurde übrigens an einem Januartag bei Eis und Schnee auf dem Feldberggipfel gegründet. Unser Tip: Unbedingt auf gutes Wetter achten.

Kleiner Feldberg, 826 m hoch

Der Kleine Feldberg liegt nur einen „Steinwurf“ vom Großen Feldberg entfernt. Vom Parkplatz Windeck aus gibt es einen leicht begehbaren Rundweg um den Kleinen Feldberg und die auf dem Gipfel des Kleinen Feldbergs gelegene Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (kein Eintritt in die Wetterstation).



Kleiner Feldberg

Altkönig, 798 m hoch


Von der Mainebene aus ist der Altkönig deutlich als Berg erkennbar, vor dem Großen Feldberg liegend. Das rauhe Klima dort in 800 m Höhe prägt den Gipfel, der nicht mit dem Auto erreicht werden kann: Nur einige Bäume trotzen Wind und Kälte. Verschiedene Ausgangspunkte sind möglich: Der Parkplatz Große Kurve an der Hochtaunusstraße, von Falkenstein aus über verschiedene Markierungen oder in Kronberg beginnend.

Unsere Empfehlung: Aufstieg im Winter bei Neuschnee oder an einem Frühsommermorgen.

Weilsberg, 701 m hoch

Vom Parkplatz „Weilsberg“, kurz hinter dem „Roten Kreuz“ in Richtung Niederreifenberg gelegen, kann man den Weilsberg in einem leicht begehbaren Rundweg, oder in einem über den Gipfel führenden steileren Weg begehen. Reste der ehemaligen Ski-Sprungschanze, die vom Weilsberg herunter auf die Reifenberger Wiesen führte, sind noch zu sehen.



Reifenberger Wiesen und Weilsberg

Glaskopf, 687 m hoch


Den Glaskopf erreicht man über die L 3025. Zwischen der B8 (Eselsheck) und dem Roten Kreuz geht es links in den Wald zum Parkplatz Glaskopf. Von hier aus gibt es einen schönen Rundweg um den Glaskopf. Im Sommer finden auf dem Glaskopf auch regelmäßig Waldgottesdienste statt. Den Namen hat der Glaskopf von der Glaserzeugung, die seinerzeit an seinen Hängen statt fand. Noch heute sind die restaurierten Fundamente der ehemaligen Glasöfen in der Nähe von Glashütten zu sehen (im Hessenpark gibt es dazu in der Hofreite Jäger/Taunushaus eine interessante Ausstellung).

Kolbenberg, 684 m hoch

Vom Parkplatz Sandplacken geht man in einem fast ebenen Weg, vorbei am restaurierten Römer – Kastell „Altes Jagdhaus“ zum Kolbenberg. Das „Wahrzeichen“ des Kolbenberges ist eine von den Amerikanern erbaute Sendeanlage, deren eiserne Sendemasten schon von weitem zu sehen sind.



Kleinkastell "Altes Jagdhaus"

Pferdskopf, 663 m hoch


Um zum Pferdskopf zu gelangen, fährt man nach Treisberg. Oberhalb des Ortes gibt es einen großen Parkplatz am Waldesrand. Von hier aus geht man zu Fuß den Waldweg hinauf, um nach etwa 500 m rechts auf den beschilderten Weg zum Pferdskopf zu gelangen. Oben auf dem Pferdskopf befindet sich ein hölzerner Aussichtsturm, den es zu besteigen lohnt. Eine herrliche Aussicht rundum und weit in das Usinger Land sowie auf den Feldberg gibt es zu sehen. Im Ort Treisberg laden mehrere Cafe's und Gaststätten zum Verweilen ein.

Weiße Berg, 660 m hoch

Zwischen Sandplacken und Schmitten biegt man in Höhe der Hegewiese rechts von der Kanonenstrasse auf den Parkplatz „Weiße Berg“ ab. Von hier aus gibt es mehrere Wander- und Rundwege.

Weiße Mauer, 634 m hoch

Um die „Weiße Mauer“ zu besuchen, muss zuerst ein längerer Wanderweg bezwungen werden. Vorbei am Fuchstanz, den Altkönig rechts liegen lassend, führt ein verhältnismäßig leicht zu begehender und ausgeschilderter Forstweg zur „Weißen Mauer“. Genau wie auf dem Altkönig sind auch hier die Steinwälle sehr gut erhalten.



Herzberg, 591 m hoch

Ein weithin bekannter Aussichtsberg, dem Hauptkamm des Taunus etwas vorgelagert und - im Gegensatz zum Altkönig - mit Gasthaus einschließlich Aussichtsterrasse und Turm. Den Herzberg erreicht man auf kurzem bequemem Weg, markiert mit „Schwarzem Dreieck“ oder auf einem Fahrweg von der Saalburg aus oder auf steilem Weg (erst „Rotes Kreuz“ dann „Blauer Punkt“) vom Forellengut, 2 km westlich von Oberstedten. Unser Tipp: Familienwandertag! Siehe auch Freizeittipp Nr. 5.



Herzbergturm - alt


Herzbergturm - neu