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Blick von einer Bank vor St. Ursula auf die Altstadt von Oberursel

„Selbst heute, im Zeitalter der unentwegten Beschallung, ist der Platz vor der externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen St. Ursula Kirche ein Ort der Ruhe“. Dieser Meinung können wir uns nur anschließen.

 

Die tagsüber geöffnete gothische, katholische Kirche überrascht mit einem barocken Hochaltar, einer außergewöhnlichen Kanzel und architektonischen Besonderheiten, wie einem Knick zwischen Altarraum und Kirchenschiff sowie nur einem Seitenschiff.

Wieder draußen sollte der Besucher auf einer Bank Platz nehmen, um das umgebende wunderbare Fachwerkensemble in Ruhe zu betrachten.

Der gedrungene Kirchturm, ehemals die Hohe Wacht mit einer Türmerwohnung in 31 m Höhe, beherbergt heute ein Kirchenmuseum sowie die über 500 Jahre alte Bronzeglocke Maria Crafft.

 

Nicht weit entfernt im Hintergrund entdeckt man das Untertor, das einzige noch existierende Stadttor der Stadtbefestigungsanlagen von 1444, als Ursel(la) die Stadtrechte erhielt. 1481 wurde das Stadtgebiet vergrößert - das Tor verlor seine Aufgabe. Durch das Aufbringen eines Geschosses mit krönendem Satteldach wurde aus dem einstigen Stadttor das Historische Rathaus. Dieser Funktion ist zu verdanken, dass es nicht, wie die übrigen Tore und große Teile der Stadtmauer, der Bauwut des 19. und 20. Jahrhunderts zum Opfer fiel.

 

Durch das Tor gelangt man auf den historischen Marktplatz. Hier laden Fachwerkhäuser mit darin befindlicher Gastronomie zum Verweilen ein. Das größte Gebäude, das Vortaunusmuseum, informiert u. a. über die Mühlen- und Industrievergangenheit entlang des Urselbachs und bietet zur Stärkung im Museums-Café selbstgebackenen Kuchen an.

 

Ausgewält von:

Marion Unger, Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel