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Das Taunus-Informationszentrum an der Hohemark


Die Hohemark spielte für die Menschen in der Region schon immer eine wichtige Rolle: Im Mittelalter nannte man so das große, überwiegend südlich des Limes gelegene Waldgebiet, an dem viele umliegende Dörfer Nutzungsrechte hatten. Der Schlossherr von Homburg war als „Obermärker“ zuständig für den Schutz der Mark und der Märker-Rechte nach außen. Heute bezeichnet man insbesondere den Bereich um die Endhaltestelle der U3 mit Hohemark.

 

Und genau hier steht seit 2011 das externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Taunus-Informations-Zentrum. Es ist ein Platz, der allen Generationen etwas zu bieten hat. Hier beginnt der klassische Feldberg-Aufstieg (hiefür sollte man gut zu Fuß sein!). Von hier startet man zum Oberurseler Mühlenwanderweg entlang am Urselbach, und auf dem Keltenwanderweg gelangt man zum nahe gelegenen Heidetränkoppidum (ein Muss für alle, die an der historischen Entwicklung des Rhein-Main-Raumes interessiert sind). Das Haus selbst bietet Informationen in Hülle und Fülle, vor allem auch kindergerecht, zu Pflanzen, Tieren und Steinen, aber auch zu Kultur und Geschichte. Für Sportliche gibt es eine Kletterwand, spezielle Ausrüstung ist nicht erforderlich. Und Radfahrer, denen die Taunusberge zu steil erscheinen, können Elektroräder mieten.Vielleicht findet man auch noch Spuren der Baumwollspinnerei, die hier vor über 150 Jahren mit 400 Arbeitern Garn produzierte. Kurzum, das Haus und die Umgebung sind als Ziel für einen gelungenen Familienausflug gut geeignet.

 

Nach den sportlichen Aktivitäten bietet die Gastronomie im Taunus-Informationszentrum vieles für den kleinen oder großen Hunger.

 

Ausgewählt von:

Gregor Maier, Kulturamtsleiter des Hochtaunuskreises; er wohnt in Usingen.