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Usinger Becken - Foto: Eberhard Schrimpf

Die Hirschhöhe findet man in den gängigen Wanderkarten nicht. Aber mit Navigationssystem oder Internet-Karten schafft man es: einige 100 Meter westlich von externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Rod am Berg (Ortsteil von Neu- Anspach), am Waldrand, in der Nähe der Straße nach Brombach. Von dort läuft man, langsam versteht sich, am Waldrand entlang Richtung Anspach. Man bewegt sich hier auf einer Höhe von ca. 450m, und es öffnet sich ein weiter Blick über das Usinger Becken, das ca. 150m tiefer liegt. An wenigen Stellen im Taunus hat sich die Landschaft durch Besiedlung so geändert wie hier, aus einigen Dörfern wurde Neu-Anspach, eine Stadt mit 15000 Einwohnern.

 

Diese „Einmuldung“, wie man sie von hier oben sieht, ist gut und anschaulich als Ganzes zu überblicken. Geologisch hat die Einbiegung des Raumes mit den großen Talsenken,wie dem Goldenen Grund, der sich von Idstein nach Limburg erstreckt, der Wetterau und dem Oberrheingraben zu tun. Ursache für die großen Talschaften waren Dehnungen der Erdkruste und Grabeneinbrüche im Zusammenhang mit der Alpenbildung. Beim Usinger Becken handelt es sich weniger um eine durch Brüche gekennzeichnete Senke als vielmehr um eine Einbiegung hinter dem östlichen Taunuskamm.

 

An Einkehrmöglichkeiten nach einer Wanderung mangelt es in und rund um Neu-Anspach nicht , z.B. die „Talmühle“ im Stahlnhainer Grund oder das „Gasthaus Velte“ in Westerfeld oder die „Gaststätte zur Linde“ in Anspach.

 

Ausgewählt von

Prof. Dr, Eugen Ernst, Mitbegründer und langjähriger Leiter des Hessenparks. Er wohnt in Neu- Anspach.