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Marlies Fergenbauer aus Frankfurt Main
m.fergenbauer
web.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Dezember wurde mir beim Abschied aus meinem Beruf der Rother-Wanderführer Taunus geschenkt. Als Frankfurter kennt man den Taunus eigentlich als Naherholungsgebiet. Doch was mein Mann und ich in den letzten 5 Monaten - vor allem im Hintertaunus - erwandert haben, war alles Neuland! Nicht alle Wanderungen sind spektakulär, es gibt auch mal die eine oder andere langweilige Strecke oder einen "Straßenhatscher", aber wir haben uns kaum verlaufen, sind immer im Zeitlimit geblieben. Sehr schöne Orte haben wir gefunden, Dörfer besucht, deren Namen wir nie gehört hatten. Es begegneten uns sehr wenige Leute! In der Nähe der Dörfer trafen wir mal Walker oder Hundebesitzer - aber ansonsten war alles sehr einsam (was uns gut gefällt). Ein dickes Lob sollte mal dem Taunus-Club ausgesprochen werden, der die Wege bezeichnet hat. Wir sind froh darüber, unsere nähere Umgebung jetzt ausführlicher kennenzulernen.
Beste Grüße
M. und G. Fergenbauer
Stefan aus Bad Soden
Frohe Ostern aus Bad Soden
wünscht
Stefan
Jochen Schmietendorf aus Bad Soden
ajschmietendorf
aol.com
Lieber Holgi,
noch einmal: Weg und Wall (Limeswall, Weltkulturerbe) sind zwei unterschiedliche Sachen. Der Wall soll vor Biker geschützt werden, deshalb die Bäume auf dem Wall und nicht auf den Wegen. Also keine hirnlose Aktion. Hirnlos sind Biker und Wanderer die den Limeswall als Weg benutzen. Deshalb keine Biker und Wanderer auf den denkmalgeschützten Wall. Zu dem von der Forstwirtschaft zerfahrenen Wanderwegen: Die Forstwirtschaft hat die Verpflichtung ausgewiesene Wanderwege wieder herzustellen. Für Biker können aber zerfahrene Wege eine sportliche Herausforderung darstellen.
Nun aber Schluß in der Hoffnung das wir alle mit unserer Natur Verantwortungsvoll umgehen.
Holgi aus Nieder Erlenbach
d_mase
yahoo.de
Lieber Jochen,
vielen lieben Dank für dein Statement. Es ist gut, dass sich jemand aus eurem Club einmal zu diesem Thema äußert. Es ist schön, dass du beide Seiten (die der Wanderer/die der Biker)kennst und versuchst dort zu vermitteln. Doch leider muss ich dir mitteilen, dass Du und dein Club da ein paar Sachen falsch verstanden haben.
Also.......das Ganze nochmal:
mit dieser hirnlosen Aktion, Bäume auf dem Weg, verhindert man nicht, dass Biker den Limes benutzen.
Die Folge ist:
- Die Wege werden unschön und unattraktiv.
- Man versperrt älteren und behinderten Menschen den Zugang zur Natur.
- Es entstehen Trampelpfade rechts und links der Wege
- Man versperrt sogar Rettungswege. (Ich habe es selbst schon mal gesehen, dass das Rote Kreuz mit einem Geländefahrezeug einen Wanderer auf dem Limes bergen musste)
Der Hauptpunkt ist aber, dass uns Bikern die Zerstörung des Limes und des Waldes vorgeworfen wird. Fakt ist aber, dass der Hochtaunus durch die Forstreform immer mehr zu einem Wirtschaftsfaktor verkommt. Es wird ohne Rücksicht auf die Natur mit schwerem Gerät Holz geerntet. Die Schäden, die ein Harvester im Wald anrichtet können 1000 Biker in 1000 Jahren noch nicht mal anrichten.
Es daher gerade zu lächerlich, bei dem Anblick der gigantischen Schneisen unterhalb des Sandplackens zu behaupten, die Biker fahren den Limes kaputt.
Ich möchte Sie daher bitten, die Sache neutral zu beachten und mal genau zu analysieren, wer im Taunus was kaputt macht.
Jochen Schmietendorf aus Bad Soden
ajschmietendorf
aol.com
Liebe Mountainbiker,
da hbat Ihr wohl etwas falsch verstanden, keiner will Euch verbieten auf den ausgewiesenen Wegen im Taunus zu fahren. Mir als
Vereinsmitglied des Taunusklubs und selbst begeisterter Mountainbikefahrer würd es nicht im Traum einfallen, mit dem Fahrrad über den Limeswall zu fahren. Für alle die es nicht wissen sollten, der Limes ist ein über 2000 Jahre alter römischer Grenzwall und von der Unesco als Weltkulturerbe ausgewiesen. In einigen Bereichen im Taunus ist der Grenzwall von Mountainbikern und Quadfahrern so stark beschädigt worden, daß der Grenzwall unbedingt geschützt werden muß. Aus diesem Grund werden Baumstämme auf dem Wall gelegt und nicht auf irgendwelchen Wegen. Die Unbelehrbaren Sportsfreunde bringen uns Mountainbikern immer wieder in Verruf und nehmen uns die Freude an diesem schönen Sport.
