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Pressemitteilung DeutscherWanderverband

2012: Fortbildungen „Zertifizierte Gesundheitswanderführer nach DWV“

Die ersten Ausbildungstermine zum „zertifizierten Gesundheitswanderführer nach Deutschem Wanderverband (DWV)“ in 2012 sind online. Die Präventions-anerkennung des zertifizierten Gesundheitswanderns schreitet voran.

Der Aufenthalt in naturnahen Landschaften spielt eine wesentliche Rolle bei der positiven Auswirkung des Gesundheitswanderns auf Gesundheit und Wohlbefinden.

Deshalb liegen alle Schulungsorte der Fortbildung zum „zertifizierten Gesundheitswanderführer nach DWV“ in ausgesprochen schönen Wandergebieten, z.B. in den Rheinauen (Rust), dem Heckengäu (Weil der Stadt), dem Rheinisches Schiefergebirge (Arnsberg) und dem Thüringer Wald (Bad Blankenburg).

Damit setzen wir die gelungene Kooperation mit den Heimat- und Wanderakademien im Deutschen Wanderverband fort“, freut sich Ute Dicks, Geschäftsführerin des DWV.

Wichtig ist die fachkundige Ausbildung der zertifizierten Gesundheitswanderführer: Die Teilnehmer der Fortbildung lernen an den beiden Kurswochenenden, wie man Menschen, die sich eher wenig bewegen, sicher durch das Gelände führt. Zum Ausbildungsprogramm gehören ausgewählte Übungen aus der Physiotherapie zur Verbesserung der Bewegungsverhältnisse, von Kraft, Ausdauer und Entspannung. Das Fortbildungsprogramm wurde in Kooperation mit der FH Osnabrück entwickelt und erfüllt die Anforderung an Gesundheitssport.

Laut AOK PLUS (Sachsen und Thüringen) erfüllt zertifiziertes Gesundheitswandern nach Deutschem Wanderverband außerdem die Anforderungen des Leitfadens Prävention des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Präventionsprinzip „Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität“, wenn es von zertifizierten Gesundheitswanderführern mit bewegungstherapeutischer Berufsausbildung angeboten wird. „Wir sind von der gesundheitsfördernden Wirkung des Gesundheitswanderns überzeugt und optimistisch, dass weitere Kassen diesem Beispiel folgen werden“, so Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes. „2012 werden wir eine wissenschaftliche Wirksamkeitsanalyse des Gesundheitswanderns durchführen“.

Die ersten Termine für Ausbildungen zum „zertifizierten Gesundheitswanderführer nach DWV“ sind online unter www.gesundheitswanderfuehrer.de. Dort gibt es auch weitere Informationen zu Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalten und Kosten.

Zertifiziertes Gesundheitswandern nach DWV“ ist Teil der Bewegungsinitiative des Deutschen Wanderverbandes „Let´s go – jeder Schritt hält fit“ und darüber Modellprojekt von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Deutscher Wanderverband

Wilhelmshöher Allee 157-159

34121 Kassel

Telefon 05 61 / 9 38 73-0

Telefax 05 61 / 9 38 73-10

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Spiegel der Geschichte. Der weite geistige Weg vom Uhland-Turm zum römischen Wachtturm auf dem Herzberg


Der alte Herzbergturm


Herzbergturm im neuen Glanz

Der Turm auf dem Homburger Hausberg, dem Herzberg feiert 100. Geburtstag. Die Stadt, der Homburger Taunusklub und der Berggasthof Herzberg luden zu einer zünftigen Feier ein.

Von Alexander Wächtershäuser

Bad Homburg. Drei Kilometer sind es von der Saalburg zum Herzberg. Nicht mehr als ein Spaziergang, zumal die Strecke nur gemäßigt ansteigt. Am gestrigen Sonntag herrschte auf dem Weg vom Saalburgkastell zum Homburger Hausberg Betrieb wie auf einer belebten Einkaufsstraße. Viele Hundert Besucher wollten das große Fest zum 100. Jahrestag der Einweihung des Herzbergturmes hautnah miterleben. Und wer sich die kurze Wanderung nicht mehr zutraute oder keine Lust dazu hatte, für den hatten die die Veranstalter eigens einen Shuttle-Service eingerichtet.

Oben am Herzberg angelangt, konnte der Besucher, wenn er sich nur auf den Turm fokussierte und die Bierzeltgarnituren und das Restaurant ausblendete, tatsächlich in die Zeit von vor 100 Jahren eintauchen. Kulturdezernentin Beate Fleige (BLB) trug ein Kostüm der wilhelminischen Epoche gekleidet und grüßte vom Turmabsatz. Die Ober-Erlenbacher Jagdhornbläser eröffneten wenig später mit feierlichen Fanfaren die Festveranstaltung. Eine Szenerie, wie sie auch ganz ähnlich vor 100 Jahren gewesen sein muss.

Nachdem der Vorsitzende des Homburger Taunusklubs, Jürgen Trenkler, die Gäste begrüßt hatte, hielt Gregor Maier, nicht nur jüngstes Mitglied des Homburger Taunusklubs und Kulturwart des Taunusklub-Gesamtvereins, sondern auch Fachbereichsleiter Kultur des Hochtaunuskreises, die Festansprache. Darin verdeutlichte er die enge Verbindung zwischen Turm und Taunusklub. Denn erst durch die Idee zum Turmbau wurde der Homburger Verein gegründet, der heute noch alle 14 Tage Wanderungen unternimmt. Maier betonte die "geistige Wandlung", die das Bauwerk während seiner langjährigen Planungsphase durchlief. Denn zunächst war als Vorbild für den Turmbau ein Projekt angedacht, das sich wenige Jahre zuvor auf dem Altkönig zerschlagen hatte: einen Uhland-Turm. Dann schlug Louis Jacobi vor, einen Bismackturm zu errichten, der an den "eisernen Kanzler" erinnern sollte, was aber am Widerstand des Kaisers scheiterte, der seinerseits die Idee eines römischen Wachtturmes ins Spiel brachte. Der geistige Weg von dem Paulskirchen-Abgeordneten und Dichter Ludwig Uhland zu dem konservativen Bismarck sei enorm gewesen. "Das ist ein Gegensatz, wie er kaum größer sein könnte", so Maier. Dieser Wandel sei auch ein Zeichen, wie sich das gesellschaftliche Denken im Laufe der Planungszeit verändert habe.

Dass Wilhelm II. schließlich für einen römischen Wachtturm auf dem Herzberg votierte, passt in dieses Bild des geistigen Wandels. Denn schließlich war der Wiederaufbau der Saalburg im Selbstverständnis Wilhelms II. die Dokumentation seiner Rechtsnachfolge der römischen Kaiser. Daher könne man den Herzbergturm durchaus als einen Teil des Archäologischen Parks Saalburg begreifen, so Maier.

Im Herzbergturm selbst präsentierte das Stadtarchiv gestern eine Ausstellung mit Plänen zur Baugeschichte des Turms. Die AG Orion, die im Turm ein Zimmer nutzen kann, hatte auf der Empore ein Teleskop ausgebaut, mit dem man den Blick über die Rhein-Main-Ebene schweifen lassen konnte. Der Blick in den Himmel war wegen der Wolken jedoch nicht möglich.

Übrigens: Es fehlten – zumindest gestern Vormittag – Abordnungen von anderen Wandervereinen. Rund 30 Personen waren hingegen am Morgen unter der Führung von Stadtarchiv-Mitarbeiter Andreas Mengel auf den Homburger Hausberg gewandert. Angesichts der gelungenen Feier am Gipfel eine lohnende Anstrengung.

Weitwanderung von Freiburg nach Melle/Osnabrück

Er ist seit 111 Jahren Tradition: Der Deutsche Wandertag. Jährlich treffen sich bis zu 40.000 Wanderer aus ganz Deutschland – und darüber hinaus -, jeweils eingeladen vom Deutschen Wanderverband und einem ihm angehörenden Gebiets-Wanderverband. 2010 fand dieser Wandertag in Freiburg statt, und der Schwarzwaldverein war Gastgeber. 2011 treffen sich die Wanderer in Melle im Osnabrücker Land, wo der Wiehengebirgsverband Weser-Ems beheimatet ist und für die Tage vom 8. Bis 15. August eingeladen hat. Zur Tradition der Wandertage gehört es auch, dass ein besonderer Wandertagswimpel von der einen Stadt zur nächsten getragen wird, natürlich zu Fuß. Je nach Lage der Städte können das mitunter eine Menge an Kilometern sein, wie z.B. in diesem Jahr. 820 km ist die Gruppe des Schwarzwaldvereins von Freiburg nach Melle unterwegs. Dabei durchwandern die Schwarzwälder den Odenwald, den Taunus, den Westerwald, das Waldecker Land, das Sauerland, das Eggegebirge und den Teuteburger Wald, ehe sie im Wiehengebirge ankommen. Und die Wandervereine dieser Gebiete heißen sie willkommen und begleiten sie streckenweise. So auch zur Zeit im Taunus.

Für eine Woche wohnen die Weitwanderer in Eppstein und wurden gleich am ersten Tag von Mitgliedern des Taunusklub-Vorstandes begrüßt. Mittlerweile haben die sieben Wanderer den Odenwald hinter sich gelassen und wandern durch den Taunus, und Mitglieder des Taunusklubs begleiten sie. Die Tagesstrecken betragen im Schnitt 25 km, und abends holt sie der Kleinbus zurück nach Eppstein. Täglich werden Berichte verfasst und das Wandertagebuch in den Laptop eingegeben. So entsteht ein spannender Reisebericht, denn der Kontakt zu Land und Leuten, Landschaften und Sehenswürdigkeiten, denen sie begegnen, ist ebenso wichtig wie die sorgfältige Überbringung des Wimpels.

Am Samstag, 23.7., führt die Wanderung von Eppstein nach Riedelbach und am Sonntag von dort nach Freienfels im Weiltal. Am Montag verlassen die Wanderer dann den Taunus wieder, um für zwei Tagen in Richtung Dillenburg durch den Westerwald zu laufen.

Die sieben Schwarzwälder sind zuversichtlich, am 11. August pünktlich in Melle anzukommen.

22. Juli 2011

100 Jahre Taunusklub Frankfurt-Nied e.V

Große Ereignisse kündigen sich an. Der Taunusklub Frankfurt-Nied begeht in diesem Jahre sein 100-jähriges Bestehen.

Das Höchster Kreisblatt hat in der Ausgabe vom 24. Juni 2011 folgenden Artikel veröffentlicht:



Wanderatlas präsentiert den Schinderhannespfad im Taunus als GPS-Wanderung

(Oberursel, 17. Juni 2011). Nicht nur zum Hessentag ist Oberursel eine Reise wert. Auf dem Schinderhannespfad, einem 180km langen Rundweg durch den Hochtaunus, kann man ganzjährig die Schönheiten der Hohen Mark und des Feldberg-Gebiets, des Weiltals und des Usinger Lands, des Homburger Vortaunus und der Lahn erkunden. Der Wanderatlas Deutschland stellt ab Samstag (18. Juni) den großen Wanderweg durch den Taunus in zehn Tagesetappen als GPS-Tour des Monats unter externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen www.ich-geh-wandern.de vor.

 

1981 ursprünglich als Rucksackwanderweg durch den Hochtaunus eingerichtet, wurde in den letzten Jahren die Wegführung erweitert und durchgängig neu beschildert. „Schirmherr“ des so aufgefrischten Wanderwegs durch den Hochtaunus wurde der Schinderhannes. Er wurde im Taunus geboren, zog dann aber schon als Kind in den Hunsrück, wo er auch seine Verbrechen beging. Gefasst aber wurde er wieder im Taunus. Grund genug, den bekannten Namen für den größten Hochtaunus-Wanderweg zu nutzen, dessen Beschilderung nun mit dem Porträt des bürgerlich Johannes Bückler heißenden Schinderhannes markiert ist.

 

Wie üblich stellt der Wanderatlas Fernwanderungen in mehreren Etappen vor. Die Hauptübersicht für den Schinderhannespfad wird am Samstag, den 18. Juni, unter externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen www.ich-geh-wandern.de veröffentlicht. Dann folgen bis einschließlich Dienstag, den 28. Juni täglich die einzelnen Etappen. Der gesamte Weg wie auch jede Etappe lassen sich dabei kostenfrei als GPS-Track auf mobile Navigationsgeräte wie z.B. Smartphones herunterladen.

 

Startpunkt für den Schinderhannespfad ist die Goethestadt Wetzlar, wo der junge Dichter das erste Stück Popkultur der Welt verfasste: Die Leiden des jungen Werthers. Von Wetzlar führt der Weitwanderweg durchs Hüttenberger Land an den Rand der Wetterau. Ab Langenhain-Ziegenberg folgt der Weg dann den Spuren des Limes, der seit 2005 als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt ist, und erreicht das unter Kaiser Wilhelm II. wieder aufgebaute Römerkastell Saalburg.

 

Von hier geht es weiter durch den Bad Homburger Hirschgarten in die Hohe Mark und weiter nach Kronberg. Die Südschleife des Schinderhannespfads führt dann über Bad Soden und Eppstein zurück auf den Taunushauptkamm, der über das Rote Kreuz passiert wird. Dann leitet der Schinderhannespfad den Wanderer durch das Weiltal hinab zur Lahn. Über Weilburg, die Kubacher Kristallhöhle und Braunfels im Solmser Land geht es dann wieder retour nach Wetzlar.

 

Wanderatlas Verlag GmbH

Steinbacher Straße 24

65614 Beselich

Tel 030 7430 6947

Fax 030 7500 8403

Mail infowanderatlas-verlag.de

Web externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen www.ich-geh-wandern.de

 

 

Wanderbares Deutschland 2011

Das Jahresmagazin „Wanderbares Deutschland“ 2011 ist erschienen, mit den schönsten Zielen für Genusswanderer.

Lag bei der Premiere im vergangenen Jahr der Fokus des Redaktionsteams auf der Neugestaltung des Magazins, ging es diesmal um die Vielfalt des Wanderns als Erlebnis. Entstanden ist ein 172 Seiten starkes Heft mit den Klassikern der Qualitätswege, mit neuen, frisch zertifizierten Strecken und Rundkursen. Die erfreuliche Überraschung war, wie lebendig und fantasievoll sich das Wandern in Deutschland weiterentwickelt. Faszinierende Konzepte, aufwändige Inszenierungen vom Kneipp-Areal bis zum Baumwipfelpfad und jede Menge Engagement seitens der Tourismusverbände sowie zahlloser ehrenamtlicher Helfer haben dazu geführt, dass viele der insgesamt 7500 Kilometer langen Qualitätswege zu intensiven Erlebnisparcours geworden sind - mit inzwischen über 1300 Qualitätsgastgebern in ihrem Einzugsgebiet!

Wege als Präsentationsräume für Natur und Kultur, für Geschichte und regionale Entwicklung - behutsam in die Landschaft eingebettet, hinterlegt mit modernster Informationstechnologie per Internet und Mobilfunk: so sieht 2011 modernes Wandern aus.

Gezielt haben Redaktion und Reisejournalisten vor Ort diesen Angeboten nachgespürt und gemeinsam ein „Wanderbares Deutschland“ für aktive Naturgenießer entdeckt in bislang nie dagewesener Servicequalität. Treibende Kraft ist der Deutsche Wanderverband, der durch Partnerschaften mit Krankenkassen und die Ausbildung von Gesundheitswanderführern starke Anreize in allen Generationen freigesetzt hat. Darüber und wie profitabel sich die Zertifizierungen für regionale Entwicklungen auswirken, berichten einige Beiträge mit topaktuellen Hintergrundinformationen.

Ein bewegender Essay des Schriftstellers Ulrich Grober über „Magische Momente“, spannende Interviews und detailreiche Erläuterungen zur richtigen Ausrüstung komplettieren den

inhaltlichen Rahmen für die eigentlichen Hauptdarsteller des Magazins: Deutschlands schönste Ziele für Genusswanderer.

Der Taunusklub ist noch immer darum bemüht und damit beschäftigt, den Limes-Erlebnispfad nach den Kriterien des Wanderverbandes zu zertifizieren, um sich den vielen Gebietsvereinen mit „wanderbaren“ Wegen anzuschließen.

 

 

Bestelladresse: Das Jahresmagazin WANDERBARES Deutschland 2011 ist

für 5,90 Euro bundesweit im Bahnhofsbuchhandel erhältlich, im Einzelvertrieb zzgl. 2,90 Euro Versandkosten beim Deutschen Wanderverband, Wilhelmshöher Allee 157-159 34121 Kassel

Telefon 05 61 / 9 38 73 -0 / Telefax 05 61 / 9 38 73 -10

E-Mail: info@wanderverband.de oder unter www.wanderbaresdeutschland.de.

Eine druckfähige Abbildung des Titelbildes wird auf Wunsch per E-Mail geschickt.

Pressekontakt beim Deutschen Wanderverband: Christine Merkel, Tel. (05 61) 9 38 73-18

E-Mail: c.merkel@wanderverband.de

Deutscher Wanderverband informiert den Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages

Im Mittelpunkt stand die vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte, erste nationale „Grundlagenuntersuchung Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern“ und ein Dialog zur Chance des Wandertourismus im ländlichen Raum "Der Wandertourismus ist eine Chance für den Deutschlandtourismus und ein wichtiger Faktor für die Entwicklung ländlicher Räume", resümierte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, MdB. Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes und ihr Stellvertreter, Erik Neumeyer, hatten zuvor in einer Sitzung des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages am 6. April, unter der Leitung des Vorsitzenden Klaus Brähmig, MdB, die „Grundlagenuntersuchung Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern“ präsentiert sowie die vielseitige Arbeit des Deutschen Wanderverbandes vorgestellt.

Vertreter aller Fraktionen im Bundestag begrüßten die Studie. Sie zeige, dass der Wandertourismus eine Chance für den Deutschlandtourismus darstelle, besonders für die Entwicklung ländlicher Räume. Die Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“, bei der seit zehn Jahren Qualitätswanderwege und Qualitätsgastgeber zertifiziert werden, wurde ebenfalls positiv aufgenommen, denn in funktionierenden Wanderwegenetzen mit regional abgestimmten Konzepten sahen die Mitglieder des Tourismusausschusses eine zukunftsweisende Basis für die erfolgreiche Entwicklung des Wandertourismus in Deutschland.

Die Anwesenden würdigten die ehrenamtliche Leistung der Vereinsaktiven in den Gebirgs- und Wandervereinen in Deutschland. Burgbacher bezeugte "höchsten Respekt vor der Leistung der Aktiven unter dem Dach des Deutschen Wanderverbandes“ und bedankte sich für das hohe gesellschaftliche Engagement der Gebirgs- und Wandervereine, welches allen Bevölkerungsgruppen und den Wanderurlaubern zu Gute käme.

Angeregt diskutiert wurden die vom Deutschen Wanderverband bearbeiteten Felder „Schulwandern“ und „Wandern und Gesundheit“. Ebenfalls im Zentrum des Interesses standen Fragen zur Barrierefreiheit und Erreichbarkeit von Wanderwegen.

Ute Dicks dankte den Mitgliedern des Tourismusausschusses, die sich im Vorfeld der Studie für ihre Durchführung ausgesprochen und engagiert haben. Der Tourismusausschuss habe schon frühzeitig erkannt, dass es einer bundesweiten Studie bedarf, um das enorme Potential der Wanderer transparent zu machen.

Die Grundlagenuntersuchung Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern kann unter www.wanderverband.de und unter externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen www.bmwi.de heruntergeladen werden.

Pressekontakt:

Deutscher Wanderverband

Ute Dicks und Erik Neumeyer

Tel. (05 61) 9 38 73-0

E-Mail: u.dicks@wanderverband.de und

e.neumeyer@wanderverband.de

Pressemeldung 16

Deutscher Wanderverband im

Tourismusausschuss

Kassel, 11.4.2011

Deutscher Wanderverband

Wilhelmshöher Allee 157-159

34121 Kassel

Telefon 05 61 / 9 38 73 -0

Telefax 05 61 / 9 38 73 -10

info@wanderverband.de

www.wanderverband.de

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Taunus-Zeitung vom 23.3.2011

Tauniden kritisieren Hessenpark

Ausstellung des Taunusklubs nicht ausreichend ausgeschildert – Verein leidet unter Mitgliederverlust

Bei der Mitgliederversammlung des Taunusklub-Gesamtvereins kamen der Mitgliederrückgang und die unterschiedlichen Aktivitäten zur Sprache. Und es wurde Unzufriedenheit über den Hessenpark geäußert, wo sich der Klub im Taunushaus präsentiert.

Von Frank Saltenberger

 

Arnoldshain. «Weiterhin für unsere Heimat so einsetzen, wie es August Ravenstein 1868 begonnen hat», gab der Vorsitzende des Taunusklub-Gesamtvereins, Bertram Huke, als Parole anlässlich der Mitgliederversammlung am Samstag im Dorfgemeinschaftshaus Arnoldshain aus. Allerdings war er selbst verhindert und ließ seinen Stellvertreter Dr. Michael Schmidt den Bericht verlesen.

Im Gesamtverein sind 26 Teilvereine mit rund 3000 Mitgliedern organisiert, die auf der Jahreshauptversammlung durch Delegierte vertreten sind. Von einem Mitgliederstand von 4100 im Jahre 1998 sei die Zahl auf 2900 gesunken. «Tendenz weiter sinkend», sagte der Vorsitzende.

Viele Wanderungen habe der Gesamtverein im vergangenen Jahr organisiert, hieß es im Bericht, und der vom Usinger Taunusklub veranstaltete Taunuswandertag sei ein «tolles Erlebnis» gewesen. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des Gesamtvereins gehört auch die jährliche Gedenkveranstaltung zu Ehren der verstorbenen Wanderfreunde am Stockborn unterhalb des Großen Feldbergs. Der Ort der Stille soll in diesem Jahr verschönert werden.

Vereinsmitglieder hätten wieder über 2000 Kilometer Wanderwege betreut, und mit dem neuen Taunus-Info-Zentrums, das noch vor dem Hessentag in Oberursel eröffnet wird, nannte der Bericht einen weiteren wichtigen Anlaufpunkt für alle Taunusfreunde.

Der Taunusklub selbst wird im Taunushaus im Hessenpark präsentiert, wo eine Ausstellungsabteilung von Mitgliedern betreut wird. Bei der anschließenden Aussprache kam es in der Versammlung aber zur Kritik am Hessenpark, der, so einige der Ausstellungsbetreuer, den Taunusklub beziehungsweise die Abteilung nicht angemessen präsentiere. Zum einen sei das Haus in einem abgelegenen Teil des Freilichtmuseums, wo nicht genügend Besucher hinkämen, zum andern sei die Ausstellung auf Schildern nicht im gleichen Maße präsent wie die Glasausstellung in der gleichen Gebäudegruppe. Zudem solle eine Raucherecke am Taunushaus eingerichtet werden, was von den Wortführern nicht gutgeheißen wird.

Auf der Tagesordnung der Versammlung standen außer dem Tätigkeitsbericht des Vorstands die Berichte des Kassenwarts und der Kassenprüfung, während andere Tätigkeitsberichte den Zweigvereinen schriftlich vorgelegt werden. Diese Verfahrensweise wurde von einem Mitglied infrage gestellt, aber von anderen mit Verweis auf die damals wohlbegründete Einführung derselben zurückgewiesen.

Die Versammlung bestätigte Gregor Maier als Kulturwart, der dieses Amt schon seit einiger Zeit kommissarisch ausfüllte, und legte einige Tagungsorte und Ausrichter der Taunuswandertage fest.

Der Gastgeber der Jahresversammlung in Arnoldshain war der Taunusklub Schmitten um den Vorsitzenden Friedrich Spahr.

 

 

Höchste Qualitäts-Auszeichnung im Wandertourismus

Sieben neue Wanderwege erhielten auf der Reisemesse CMT in Stuttgart Mitte Januar 2011 die begehrte Auszeichnung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Acht „Qualitätswege“ wurden nachzertifiziert. Die Qualitätsurkunden werden von Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes, überreicht.

Die neuen Qualitätswanderwege befinden sich im Thüringer Wald, an der Lahn und im Renchtal in Baden-Württemberg. Erneuert wurde das Zertifikat u.a. für den Donauberglandweg und den Kyffhäuserweg.

Der Taunusklub hofft, noch in 2011 die Arbeiten an der Zertifizierung des „Limeserlebnispfades“ zu beenden, der als erster Wanderweg im Taunus die Qualitätsauszeichnung erhalten soll. In ganz Deutschland sind zurzeit 65 Wanderwege als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.

 

4.2.2011 tk/gs/2

Über 1.000 Deutsche Wanderabzeichen im 1. Jahr


Das Deutsche Wanderabzeichen startete 2010 mit großem Erfolg. Die Bewegungsinitiative „Let´s go - jeder Schritt hält fit“ des Deutschen Wanderverbandes übertraf im Jahr 2010 alle Erwartungen und startet aktiv in die Wandersaison 2011.

1.500 Bronzene Abzeichen wurden bereits verliehen, 100.000 Wander-Fitness-Pässe verteilt, 126 Gesundheitswanderführer- und führerinnen wurden ausgebildet und 50 Krankenkassen erkennen das Abzeichen in ihren Bonusprogrammen an. Damit haben der Deutsche Wanderverband und seine Mitglieder viel erreicht auf dem Weg zu einer stärkeren Akzeptanz des Wanderns unter dem Aspekt der Gesundheit.

Dank der Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit plant der Wanderverband einen neuen Internetauftritt zu diesem Thema. Wesentlicher Bestandteil wird eine Datenbank sein, mit denen Wanderer Wanderaktivitäten suchen können, die für das Deutsche Wanderabzeichen punkten. Sie haben damit die Chance, Wanderangebote einem breiten Publikum zu präsentieren und darüber hinaus neue Mitglieder zu gewinnen.

Interessierte Wanderer erhalten den Wander-Fitness-Pass bei den Mitgliedsvereinen des Deutschen Wanderverbandes, zum Beispiel auch bei den Zweigvereinen des Taunusklubs. In das kleine Heft wird die Teilnahme an den vielfältigen Bewegungsaktivitäten der Vereine, die für das Deutsche Wanderabzeichen punkten, eingetragen. Es dient als Grundlage für die Verleihung des Abzeichens. Ein Anreiz für den Erwerb des Deutschen Wanderabzeichens ist außerdem dessen Anerkennung in den Bonusprogrammen gesetzlicher Krankenkassen.

Auch die Mitglieder des Taunusklubs sammeln bereits seit Wochen fleißig Kilometer in ihrem Wander-Fitness-Pass.

 

1.2.2011 tk/gs/1